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60 Jahre MSC Puma 


 

12. Fortsetzung

Zum Ende des erfolgreichen Sportjahres wurde auf Initiative von Ralf Stößer der Bläddl-Cup ins Leben gerufen. Er wurde vom Redaktionsteam des Puma Bläddl organisiert. Das Turnier sollte den Jugendmannschaften die Möglichkeit bieten, vor der langen Winterpause nochmals einen Wettkampf zu bestreiten.                                      

Die Jugendmotorräder erwiesen sich als sehr stör- und reparaturanfällig. Bereits 2016 hatte man deshalb ein Suzuki Motorrad gekauft, das im Laufe des Jahres von Heiko Hammer für den Motoballbetrieb umgebaut worden war. Die ganze Saison 2017 lief es störungsfrei, deshalb wurde beschlossen, in die hoffnungsvolle Jugend Einiges zu investieren und kaufte nochmals 5 weitere fast neuwertige Suzuki-Motorräder. Sie wurden über die Wintermonate von Peter Benz, Roland Anselm und Frank Schmitt in wochenlanger Arbeit umgerüstet. 


Und die Investitionen haben sich gelohnt, denn mit Jannis Schmitt, feste Größe im Puma-Kader und mittlerweile Nationalspieler sowie Robin und Nico Benz, haben bislang drei Talente den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Anfang Februar wurden dann die beiden Meistertitel mit einem bunten Programm in der Rauentaler Oberwaldhalle gefeiert.


Was lange währt, wird endlich gut. Pünktlich zum Rundenbeginn wurde die Stehstufenüberdachung fertiggestellt. Rund 300 Besuchern bietet sie Schutz bei schlechtem Wetter. 


Sportlich verlief das Jahr nicht ganz so erfolgreich wie das Vergangene. Die Jugend konnte zwar ihren Meistertitel verteidigen, die erste Mannschaft scheiterte beim Finale in Mörsch mit 6:3 Toren gegen Taifun Mörsch. Ohne die Leistung der Mörscher schmälern zu wollen, hatten die Pumas beim Finale ungewohnt viele Motorradausfälle, welche mit für die Niederlage verantwortlich waren. Denn, dass man es konnte, hatte der MSC Puma am 22. Juli 2018 beim Pokalfinale bewiesen. Dort wurde der MSC Taifun im heimischen Stadion in einem wahren Pokalkrimi in der Verlängerung mit 8:7 Toren regelrecht niedergerungen. 



Mit seinem 500. Einsatz an der Linie und nach 42 aktiven Jahren als Torwart Verwaltungsmitglied und Linienrichter, wurde Urgestein Hermann Schneider in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 


Das Jahr 2019 wird als eines der erfolgreichsten in die Geschichte des MSC Puma eingehen. Trainer Holger Witzenbacher war mit seinem Team das Maß aller Dinge. Der kleine Ausrutscher beim letzten Spiel in Ubstadt-Weiher konnte die 15. Südmeisterschaft nicht verhindern. Das Pokalfinale und das Endspiel um die deutsche Motoballmeisterschaft fanden beide in Ubstadt-Weiher statt. Beide Male hieß die Paarung MSC Puma gegen MSC Taifun Mörsch. Beim Pokalfinale konnten die Pumas mit 8:7 Toren, dem gleichen Ergebnis wie im Jahr zuvor, ihren Titel verteidigen. Beim Finale drehte man den Spieß und bezwang den MSC Taifun Mörsch deutlich mit 7:3 Toren.


Dem Ganzen die Krone auf, setzte Jugendtrainer Holger Schmitt. In einem Elfmeterkrimi bezwangen die jungen Pumas die Mannschaft des MSC Taifun mit 6:4 Toren und wurden zum dritten Mal in Folge dmsj-Jugendmeister. 


Beim Empfang im Kuppenheimer Rathaus war Bürgermeister Karsten Mußler voll des Lobes über die großartigen Leistungen der beiden Mannschaften und bot den Pumas an, ihre Erfolge in einem würdigen Rahmen in der neuen Veranstaltungshalle zu feiern. 

Das Angebot wurde dankend angenommen und postwendend begannen die Planungen für die Feier. Einzig freier und in Frage kommender Termin war Freitag der 13. März. Ein schlechtes Vorzeichen? Doch zunächst standen noch andere Pläne auf dem Programm. Die spielfreie Zeit über die Wintermonate wollte man nutzen, um die Außentoiletten und die Umkleide und Duschen für die Spieler zu sanieren. Federführend waren hier Werner Hofmann, Ralf Stößer und Benjamin Walz. Unterstützt von verschiedenen Firmen wurde, wie schon oft, vieles in Eigenleistung erbracht. 


Die Einladungen zur Meisterschaftsfeier waren verschickt, das Programm stand fest und alles war organisiert. Es sollte eine besondere Feier werden. Neben seinen großartigen sportlichen Erfolgen, blickte der MSC Puma auf 60 Jahre Vereinsbestehen zurück. Doch dann schlich ein winziges Virus in die Welt und brachte alles zum Erliegen. Und es breitete sich so rasch aus, dass sich die Verantwortlichen des MSC Puma gezwungen sahen, aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung kurzfristig abzusagen. Eine große Enttäuschung für alle. Doch es kam noch schlimmer. Der Start der Motoballsaison wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, die Feierlichkeiten der Stadt Kuppenheim zum 925 jährigen Bestehen, bei denen auch der MSC Puma beteiligt gewesen wäre, wurden alle abgesagt. Selbst das traditionelle Motorsportfest an Pfingsten, eine der Haupteinnahmequellen des Vereins, durfte nicht stattfinden. Auch das seit vielen Jahren stattfindende ADAC Fahrradturnier an der Favoriteschule fiel dem Virus zum Opfer. Das Vereinsleben kam quasi zum Erliegen. Wirtschaft- und Trainingsbetrieb wurde komplett eingestellt. Zum Glück sind unsere Sponsoren und Werbeträger bereit, auch ohne Motoball den Verein finanziell zu unterstützen, damit die laufenden Kosten für die Anlage gedeckt sind. Wir wollen uns bei allen bedanken, die uns in der Vergangenheit in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben und auch in der momentan schwierigen Zeit, zu unserem Verein stehen. Ob dieses Jahr die Runde überhaupt noch startet, vermag zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen.

 

 


60 Jahre MSC Puma 

 

 

 

11. Fortsetzung

 

Im Jahr 2016 reifte der Plan, einen Teil der Stehstufen zu überdachen. Rolf Burger übernahm Planung und Leitung des Projektes. Verschiedene Modelle wurden der Verwaltung vorgestellt und man entschied sich für eine freitragende Dachkonstruktion. Angebote verschiedener Firmen wurden eingeholt und Rolf Burger reichte zunächst eine Bauvoranfrage bei der Stadt für das Projekt ein. Der endgültige Startschuss fiel aber erst dann Ende des Jahres mit dem offiziellen Bauantrag. Zwischenzeitlich war man mit anderen Arbeiten beschäftigt. Die Werkstatt wurde renoviert, bekam einen neuen Anstrich und zur besseren Reinigung einen Industriefußboden. Die alten Werkbänke hatten viele Jahre ihren Dienst getan und wurden durch neue ersetzt. Der MSC Puma hatte den Zuschlag für das Finale 2016 bekommen und es wurde rechtzeitig mit der Planung begonnen. Von Beginn an nahm die Jugendmannschaft an der dmsj-Jugendrunde teil und schaffte es, wie die erste Mannschaft, bis ins Finale. Doch beide Mannschaften konnten den Heimvorteil nicht nutzen und gingen als zweiter Sieger vom Platz. Auch diesmal war es der Mannschaft des MSC Puma nicht gelungen, die fünfte deutsche Meisterschaft in Folge des MSC Ubstadt-Weiher zu verhindern und man unterlag unglücklich mit 1:3.Der 04. September 2016 war für Holger Schmitt ein denkwürdiger Tag. Beim Spiel gegen Taifun Mörsch erzielte er sein 1000. Tor für den MSC Puma. 

Als er dann zum Ende der Saison 2016 seine aktive Laufbahn als Spieler des MSC Puma beendete, fehlten ihm nur zwei Tore, um mit seinem Bruder Frank in der ewigen Torschützenliste gleich zu ziehen. Holger hängte seine Motoballstiefel allerdings noch nicht an den Nagel, sondern gab in der Saison 2017 ein Gastspiel beim französischen Meister Troyes. Im Jahr darauf zwang ihn eine Verletzung zum endgültigen Aus und fortan war er neben seinem Engagement als Nationaltrainer, zunächst gemeinsam mit Peter Benz, Trainer der Puma-Jugend. Für die Saison 2017 wurde Holger Witzenbacher als Co-Trainer verpflichtet und Dominik Mückenhausen kam neu in die Mannschaft. Auf Initiative von Ralf Stößer, wurde im Frühjahr 2017 eine Stadionzeitschrift ins Leben gerufen. Bei der ersten Sitzung des Redaktionsteams einigte man sich auf den Namen „Puma-Bläddl“.


Der Startschuss für die Stehstufenüberdachung fiel mit der Baufreigabe des Landratsamtes. Allein die Kosten für die Dachkonstruktion beliefen sich auf über 45.000 Euro ohne die Fundamente. Diese sollten soweit es ginge in Eigenleistung erbracht werden. 
Das Dach sollte an das Regenwassernetz angeschlossen werden. Hierfür mussten unter den Stehstufen hindurch zwei Bohrungen für die Abwasserleitung von einer Spezialfirma gebohrt werden. Der ADAC Südbaden veranstaltete bereits zum zweiten Mal den Endlauf um die Deutsche Meisterschaft im Go-Kart auf der Platzanlage des MSC Puma. 

Es fand eine Woche vor dem Motoball-Finale statt, für das sich der MSC Comet Durmersheim im Stadion des MSC Puma beworben hatte.

Die Überdachung sollte zum Finale fertiggestellt sein. Alles lief zunächst nach Plan, doch dann bekam die ausführende Firma Liefer- und Terminprobleme und der Traum vom „überdachten Endspiel“ schwand immer mehr. Und es kam wie es kommen musste, beim Finale war die Überdachung noch nicht fertig. Einziger Trost war, dass sich beide Mannschaften des MSC Puma für das Finale qualifiziert hatten. 

Und es wurde ein Triumph, denn beide Mannschaften wurden an diesem Tag Deutscher Meister. Die Jugend gewann souverän mit 4:1 gegen den MSC Philippsburg und die erste Mannschaft verhinderte mit einem 7:4 Erfolg gegen Ubstadt-Weiher deren sechste Meisterschaft in Folge. Die Serie war gerissen und für die Pumas war es die elfte deutsche Meisterschaft. Die beiden Meistertitel sollten zünftig gefeiert werden und Ralf Stößer wurde mit der Planung der Meisterfeier beauftragt. Fortsetzung folgt!


 


60 Jahre MSC Puma 

10. Fortsetzung

 
Natürlich war es im darauf folgenden Jahr nicht ganz einfach, zwei Leistungsträger wie Frank und Thomas zu ersetzen. Beim Pokalfinale im eigenen Stadion am 04. August kam im Halbfinale gegen den späteren Sieger Ubstadt-Weiher das Aus und man war nur Zuschauer beim großen Finale. Aber auch hier dominierte Ubstadt-Weiher und besiegte Comet Durmersheim mit 8:5 Toren. Wie schon 2012 traf man beim Finale um die deutsche Motoballmeisterschaft im Stadion des MSC Taifun Mörsch erneut auf den MSC Ubstadt-Weiher. Und wieder waren die Pumas nur zweiter Sieger. In einem hochspannenden Finale wurde die Partie erst in der Verlängerung entschieden und Ubstadt-Weiher verteidigte mit 4:1 Toren seinen Meistertitel. Als Dankeschön an die Werbepartner hatte Rolf Burger ein Sponsorenfest organisiert. Richard Mungenast und Markus Heise überraschten die Gäste mit einem Buffet, das keine Wünsche übrig ließ. 

 

Im gleichen Jahr fand auch erstmals der Teilemarkt des Unimog Clubs Gaggenau im Motoballstadion statt. Edwin Westermann, auf dessen Firmengelände das jährlich Treffen bisher stattgefunden hatte, machte den Vorschlag, den Teilemarkt doch auf den Motoballplatz zu verlegen, da es bei ihm zwischenzeitlich immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kam. Händler aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland, reisten am 12. September 2013 erstmals ins Stadion des MSC Puma um Neu- und Gebrauchtteile rund um den Unimog anzubieten. Und es wurde ein voller Erfolg, denn über 500 Besucher kamen zu der Veranstaltung, manche nur zum Schauen, andere um ein günstiges Ersatzteil zu erwerben. Man beschloss den Teilemarkt zukünftig einmal jährlich beim Puma auszurichten. 


Im folgenden Jahr lief es aus sportlicher Sicht nicht wie gewünscht und man hatte mit dem Ausgang der Meisterschaft nichts zu tun. Im Halbfinale war man gegen den späteren Meister, MSC Ubstadt-Weiher ausgeschieden. Im Jahr 2015 sollte die Europameisterschaft wieder in Deutschland stattfinden und man war in der Puma-Verwaltung hin und hergerissen, ob man sich nach der erfolgreichen EM 2012 ein weiteres Mal bewerben sollte. Rolf Burger überzeugte die Spieler und Verwaltungsmitglieder, somit stand einer erneuten Bewerbung nichts mehr im Wege. Bei der FIM-Sitzung in Rom am 15. November 2014, fiel dann die Entscheidung für Kuppenheim. 

Um alle Begegnungen im eigenen Stadion spielen zu können, fasste man den Entschluss, eine Flutlichtanlage zu errichten. Rolf Burger holte verschiedene Angebote ein und stellte die Anträge zur Genehmigung der Anlage bei der Stadt Kuppenheim und dem Landratsamt. Einige Hürden gab es von Seiten des Landratsamtes zu überwinden, doch als die Genehmigung vorlag, startete die Firma Funke mit den Ausgrabungen für die Fundamente. 


Die Firma Mühlbauer aus Frankfurt bekam den Zuschlag und am 22. April 2015 wurden die ersten Masten aufgestellt. Unter Mithilfe zahlreicher Puma-Mitglieder wurden über 700 Meter Stromkabel rund um das Spielfeld verlegt. 


In der ersten Maiwoche ging dann die fernsehtaugliche und über 500 Lux starke Flutlichtanlage zum ersten Mal in Betrieb. 


Parallel dazu wurde auch der alte Verkaufsstand auf den Stehstufen durch eine neue Garage ersetzt. Die Vorbereitungen auf die EM liefen derweil auf Hochtouren. Nur dank der erneuten Mithilfe der Vereine Kuppenheim und Oberndorfs und zahlreicher weiterer freiwilligen Helfer, war es möglich, dass am 20. Mai die Motoball-Europameisterschaft 2015 in Kuppenheim feierlich eröffnet werden konnte. 


Alle Mühen hatten sich gelohnt und die deutsche Mannschaft wurde in einem hochdramatischen  Finale mit 6:5 Toren gegen den großen Favoriten aus Russland, nach Verlängerung und Elfmeterschießen Europameister 2015. 

In der Meisterschaft lief es auch zufriedenstellend und man zog in das Finale in Ubstadt-Weiher ein. Allerdings konnten die Pumas die vierte deutsche Meisterschaft der Spargelstädter in Folge nicht verhindern und man kam mit 8:1 Toren gewaltig unter die Räder. Trotz der hohen Niederlage, wurde anschließend im Sonic in Kuppenheim kräftig gefeiert. Unter dem damaligen Sportleiter Heiko Hammer, reifte der Gedanke, mit einer Jugendmannschaft in der dmsj-Jugendrunde mitzuspielen. Allerdings wurde hier mit 80 ccm Motorrädern gespielt. Um mitmachen zu können, mussten erst einmal die passenden Motorräder besorgt werden. Man fasste den Entschluss, fertig umgebaute Maschinen zu kaufen. Allerdings verzögerte sich die Lieferung und so konnte man in diesem Jahr nur als Quereinsteiger an der Runde teilnehmen. Der Erfolg sollte sich erst im kommenden Jahr einstellen und Rolf Burger hatte schon das nächste größere Projekt im Blick. Fortsetzung folgt!     

60 Jahre MSC Puma 

9. Fortsetzung
   
50 Jahre MSC Puma Kuppenheim, Anlass ganz groß zu feiern! Es wurde ein Jahr mit zahlreichen Höhepunkten. Bei der Jahreshauptversammlung am 6. Januar 2010 übergab der langjährige Vorsitzende Paul Geuer das Ruder an Rolf Rolf Burger, der fortan die Geschicke des Vereins lenkte.  Zum Jubiläum wurde ein großes Festbankett im ehemaligen Gasthaus Kreuz organisiert. Zahlreiche Ehrengäste folgten der Einladung in den bis auf den letzten Platz besetzten Saal. Neben den obligatorischen Ehrungen wurde den Gästen ein buntes Programm geboten.   



   So richtig gefeiert wurde dann aber vier Wochen später im Rahmen des traditionellen Motorsportfestes. Für die Besucher gab es fünf Tage Unterhaltung mit einer über fünfzig Mann starken Musikkapelle aus Unteralpfen, Showbands, Stuntshow,   


einer Oldtimer-Ausstellung, Kinderbetreuung und natürlich hochklassige Motoballspiele.



   Höhepunkt war das Spiel MSC Puma gegen die Deutsche Nationalmannschaft, denn der ehemalige Superstar Vladimir Sosnitzki war der Einladung des MSC Puma mit seiner Familie gefolgt und ließ es sich nicht nehmen, seine Motoballstiefel zu schnüren und die Mannschaft des MSC Puma zu verstärken.   


   Auch aus sportlicher Sicht war das Jubiläumsjahr überaus erfolgreich. Im Stadion des 1. MSC Mörsch konnte beim Pokalfinale Taifun Mörsch mit 7:2 besiegt werden. Es war die fünfte Deutsche Pokalmeisterschaft in der Vereinsgeschichte.   

Die Südmeisterschaft war schon abonniert, denn bereits zum zehnten Mal konnte man als Tabellenführer der Gruppe Süd in die Play-off Runde starten. Als krönender Abschluss dann der 6:2 Sieg beim Finale im eigenen Stadion gegen den SVB Leverkusen und die zehnte Deutsche Meisterschaft. Im folgenden Jahre musste man sich dann aber mit dem Vizemeister-Titel begnügen. Wiederum in der gleichen Paarung MSC Puma gegen SVB Leverkusen unterlag man in Ubstadt-Weiher nach einem Elfmeter-Krimi mit 7:6 Toren. In diesem Jahr reifte auch schon der Plan, sich für die Austragung der Europameisterschaft in Kuppenheim zu bewerben. Als dann nach langem Hin und Her der Zuschlag für Kuppenheim fiel, begann für Rolf Burger und seinem Organisationsteam eine monatelange Vorbereitung. In unzähligen Sitzungen wurde alles akribisch vorbereitet. Es musste an so vieles gedacht und vorbereitet werden.  Die teilnehmenden Nationen waren in Ettlingen im Hotel Radisson untergebracht, gegessen wurde in einem extra dafür aufgestelltem Verpflegungszelt. Keine einfache Aufgabe für Küchenmeister Richard Mungenast mit seinem Team, denn täglich mussten zu unterschiedlichen Zeiten über 120 Personen versorgt werden.    Die Stehstufen wurden für die anstehende Europameisterschaft erneuert, und um zwei Stufen erweitert, damit man mehr Zuschauern Platz bieten konnte.   


   Ein gewisses Risiko war natürlich nicht von der Hand zu weisen, denn die Unkosten von über 90.000 € mussten wieder eingespielt werden. Nur dank der Unterstützung zahlreicher Vereine Kuppenheim und Oberndorfs, der Freiwilligen Feuerwehr, der Stadt Kuppenheim und zahlreichen Helfern, war es erst möglich, dieses Großereignis zu stemmen. Und es wurde eine großartige Veranstaltung. Erwartungsgemäß hatte sich der große Favorit aus Russland im Finale gegen die deutsche Mannschaft durchgesetzt und Deutschland wurde Vize-Europameister.   


Im Oktober des gleichen Jahres musste das große Zelt der Brauerei Franz nochmals aufgestellt werden. Zwei große Ereignisse standen noch auf dem Plan. Der ADAC Südbaden war Ausrichter des Endlaufes um die Deutsche Meisterschaften im Go-Kart. Aus ganz Deutschland reisten die jungen Sportler an, um im Stadion des MSC Puma ihre Meister zu küren. Eine Woche später dann das Finale um die Deutsche Motoballmeisterschaft in Kuppenheim. Ausrichter war der MSC Seelze, qualifiziert hatten sich der MSC Puma und der MSC Ubstadt-Weiher. Der Motor des MSC Puma stotterte an diesem Tag aber gewaltig und das Finale ging mit 4:0 Toren verloren. Kein Grund die Köpfe hängen zu lassen, denn am folgenden Tag waren alle Helfer, die zum Gelingen der zahlreichen Events während des Jahres beigetragen hatten, zu einem großen Helferfest als kleines Dankeschön, ins Festzelt eingeladen.    Die Brüder Frank und Thomas Schmitt gaben im gleichen Jahr das Ende ihrer aktiven Laufbahn bekannt. Thomas erzielte von 1995 bis 2012 in 476 Spielen 782 Tore.   


Sein älterer Bruder Frank war von 1989 bis 2012 in 622 Spielen mit sage und schreibe 1006 Toren für den MSC Puma erfolgreich.  


Ein Rekord für die Ewigkeit?? 

Doch man brauchte beim Puma nicht bange sein, der jüngere Bruder Holger setzte seine Karriere fort und mit Max Schmitt trat 2013 die nächste Generation der Schmitt`s in die Fußstapfen seiner Onkels. Fortsetzung folgt!

Dmsj Meisterschaft abgesagt – Trainingsbetrieb ruht weiterhin

In den vergangenen Tagen teilte der dmsj seine Entscheidung mit, die Jugendmeisterschaftsrunden diverser Sportarten abzusagen. Hiervon betroffen ist leider auch der Motoball. Der dmsj-Vorstand betonte, dass ihnen diese Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Auch sei es dennoch wichtig, dass Kinder und Jugendliche auch in diesem Jahr motorsportlich aktiv werden können. Dies könne durch Trainingsveranstaltung oder regionale Wettkämpfe sichergestellt werden, die neben dem Messen der eigenen Leistungsfähigkeit auch der Vorbereitung auf die Saison 2021 dienen könnten.

Auch der Trainingsbetrieb der 1. Mannschaft ruht noch immer. Hierzu findet am 07. Juni eine deligierten Videokonferenz der Motoballvereine statt, in der besprochen werden soll, wie es weiter geht. Sobald wir Neuigkeiten haben, werden wir euch umgehend informieren und bis dahin, bleibt gesund. // JJ




60 Jahre MSC Puma

Fortsetzung - Teil 8

 

Um mit der Gasleitung an das Clubhaus zu gelangen, wurde unter der Leitung des damaligen Vorsitzenden und heutigen Ehrenvorsitzenden Paul Geuer, ein über 200 Meter langer Graben ausgehoben und die Anschlüsse verlegt. Die Kosten hierfür gingen alle zu Lasten des Vereins.


Die Heizung im Clubhaus wurde von der Firma Groß installiert. Für die Montage und Installation der Anlage war Werner Hofmann zuständig. Er war Dreh- und Angelpunkt im Verein und ist bis heute der Ansprechpartner für alle technischen Belange beim Puma. Vieles wurde unter seiner Regie gebaut und für jedes Problem hatte er eine Lösung parat. Bis heute sind sein Rat und seine Erfahrung gefragt.

 

Auch sportlich lief es wieder rund beim Puma. Dank einer bestechenden Form der drei Schmitt-Brüder Frank, Thomas und Holger konnte nach der Vize-Meisterschaft 2004, ein Jahr später die siebte Deutsche Meisterschaft nach Kuppenheim geholt werden. War man ein Jahr zuvor noch dem MSC Taifun mit 7:5 unterlegen, so wurden die Karten beim Finale in Philippsburg neu gemischt und Taifun Mörsch mit 3:1 besiegt. Im gleichen Jahr waren Frank, Thomas und Holger maßgeblich daran beteiligt, als sie mit der Deutschen Nationalmannschaft im eigenen Land Europameister wurden. Beim Finale in Mörsch konnte der große Favorit aus Russland besiegt werden.

Auch im Stadion wurde stetig renoviert und modernisiert. Das Clubhausdach war an einigen Stellen undicht und wurde komplett neu eingedeckt.

 


Unter der Regie von Rolf Burger, der in den kommenden Jahren Initiator und Motor zahlreicher Projekte war, wurden die beiden Fahrerlager  erneuert und eine drehbare Anzeigetafel installiert.

 

Mit dem Umbau der „alten Werkstatt“ wurde begonnen, eine Kühlzelle eingebaut und der Verkaufsraum mit einer Kücheneinrichtung ausgestattet. 

 

Im Jahr 2006 wurde der MSC Puma Deutscher Motoball-Pokalmeister. Beim Finale in Ubstadt-Weiher wurde der MSC Pattensen mit 6:3 Toren besiegt.


Auch im Stadion standen die nächsten Projekte an. Unter der Leitung von Rolf Burger wurde die Terrasse komplett überdacht. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Alsotec aus Mannheim. Die Baukosten hierfür lagen bei rund 30.000 Euro.


 

Im gleichen Jahr wurde auch der Ballfangzaun erneuert. Verantwortlich hierfür zeigte sich Paul Haas.

 


Im folgenden Jahr wurde die Barriere, die aus schweren Eisenstangen bestand, durch leichtes Aluminium ersetzt. Auch wiederum alles in Eigenleistung. Die Ausführung lag bei Paul Geuer, Werner Hofmann und Franco Bisceglia. Obwohl alles selbst gemacht wurde, betrugen die Materialkosten für Ballfangzaun und Barriere fast 15.000 Euro.

 

 

Sportlich blieb man weiterhin  auf der Überholspur. Es folgten im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft Nummer acht in Malsch gegen Taifun Mörsch mit 4:2 nach Verlängerung und im Jahr 2008 die neunte Deutsche Meisterschaft in Durmersheim gegen Ubstadt-Weiher. Der Sieg fiel mit 8:3 Toren deutlich aus. Im Jahr darauf drehte Ubstadt-Weiher den Spieß und die Pumas unterlagen beim Finale in Kierspe mit 3:5 Toren. Ein Titel blieb aber doch in Kuppenheim. Beim Pokalfinale in Durmersheim war man mit 7:6 Toren gegen den MBC Kierspe erfolgreich.

Das alte Kassenhäuschen aus Holz war schon in die Jahre gekommen. Es sollte durch ein neues ersetzt werden. Allerdings nicht mehr aus Holz, sondern gemauert mit einem kleinen Satteldach. Auch hier war für Planung und Ausführung Rolf Burger verantwortlich.

 

 

Im Jahr 2010 feierte der MSC Puma sein 50-jähriges Bestehen. Es sollte als eines der erfolgreichsten in die Geschichte des Vereins eingehen. 

Fortsetzung folgt! 

 


Gute Nachrichten in schweren Zeiten 

Neben den vielen negativen Nachrichten der letzten Tage gibt es heute auch eine schöne Nachricht: Robin Faisz und seine Monja haben sich getraut. Der MSC Puma Kuppenheim wünscht Ihnen alles erdenklich Gute und ein glückliches Händchen auch in schweren Zeiten. // JJ



   

Pumas schaffen Titelsensation

Bereits 2017 gelang es den Pumas endlich den „Endspielfluch“ zu brechen, ehe man im vergangenen Jahr den Titel an den MSC Taifun Mörsch wieder verloren hat. Dieses Jahr bekamen die Kuppenheimer ihre Revanche. Seit dem vergangen Samstag, 26.10.2019 ist der MSC Puma Kuppenheim nicht nur Pokalsieger und Südmeister, sondern auch wieder Deutscher Meister und zum dritten Mal in Folge Deutscher Jugend Meister.

Puma Jugend verteidigt Titel mit Arbeitssieg

Um 15 Uhr startete die Partie der Jugend, die sich als sehr nervenzehrend herausstellte. Auf das erste Tor warteten die Fans des MSC Puma Kuppenheim bis zur 13. Minute. Hier gelang es Elias Dannenmaier, die Abwehr des MSC Taifun Mörsch zu überlisten und einzunetzen. Sehr zum Leidwesen der Kuppenheimer Fans war auch Julian Bitterwolf (14‘) aufmerksam und traf zum Ausgleich.

Nach der Pause ging es spannend weiter. Beide Seiten erspielten sich gute Chancen, die jedoch von der Abwehr oder den Schlussmännern entschärft werden konnten. In der 25. Minute bekam Nico Benz die Chance bei einem 11. Meter seine Mannschaft in Führung zu bringen. Trotz seines exzellenten Schusses hielt der Mann in rot mühelos. Auch in den weiteren endlosen Minuten dieses Viertels konnten beide Seiten nichts Zählbares hervorbringen.

Scheinbar gut beraten hatte sich die gegnerische Mannschaft in der Halbzeitpause. Julian Bitterwolf (33‘) gelang wenige Minuten nach dem Anpfiff der Führungstreffer und Daniel Kiba (36‘) erhöhte kurz darauf auf 1:3. Auch in diesem Abschnitt gelang es den Pumas nicht, die Lücke in der siegeswilligen Abwehr zu finden.

In den letzten 15 Minuten nahmen die Jugendlichen aus Kuppenheim alle Kräfte zusammen um die Partie noch einmal zu wenden und sich zurück ins Spiel zu bringen. Zunächst gelang Nico Benz (48‘) der Anschlusstreffer, der die Hoffnung in allen wieder aufwachsen lies. Anschließend war es Paul Batz (53‘) der für den erleichternden Ausgleich sorgte. Die letzten Minuten wurden zur Zitterpartie der Fans. Trotz, dass das Spiel sich in dieser Zeit in die gegnerische Hälfte verlagerte und man einige, teils hochkarätige Torchancen hatte, wollte der Siegtreffer nicht gelingen. Hierfür war der Siegeswillen des Mörscher Schlussmannes zu groß. Das Spiel ging in die Verlängerung – 2 mal 10 Minuten in denen die Mannschaften und die Fans nochmal alles geben mussten.

Die erste große Chance bekam Nico Benz (63‘) bei einem 11. Meter. Leider kam der Schuss zu zentral und Marvin Blank hielt gekonnt. Wenige Minuten später folgte der Führungstreffer von Elias Dannenmaier (68‘) kurz vor Ende der ersten Verlängerung. Nun hieß es im zweiten Abschnitt der Verlängerung, das Tor sauber zu halten. Julian Tschater hatte bis zur 77. Minuten alles im Griff, doch dann kam ein unhaltbarer Schuss von Daniel Kiba zum 4:4 Ausgleich. Da es beiden Mannschaften in den letzten Minuten nicht gelang, noch einmal die Führung zu übernehmen, musste das 11 Meterschießen entscheiden.

Beide Mannschaften nahmen nochmal alle Kräfte zusammen, doch das Glück und der unbedingte Siegeswillen waren auf der Seite der Kuppenheimer. Den Titelhattrick wollten sich die Kuppenheimer Nico Benz und Paul Batz, die gekonnt netzten, nicht nehmen lassen. Sehr zum Leidwesen der Taifun Fans gingen die Schüsse der Mörscher entweder am Tor vorbei oder wurden von Julian Tschater pariert. In den schwarz gelben Reihen gab es kein Halten mehr. Die Jugend vom MSC Puma Kuppenheim gewann somit mit 6:4 das Endspiel der deutschen Jugendmeisterschaft.

 

Pumas krönen ihre nahezu makellose Saison

Nach der Siegerehrung der Jugendlichen, einem musikalischen Rahmenprogramm und den üblichen Begrüßungsansprachen, folgte das Endspiel der ersten Mannschaften. Auch hier stand der MSC Puma Kuppenheim der Mannschaft des MSC Taifun Mörsch gegenüber. Den Wunsch nach einem „ruhigeren“ Spiel hatte der Motoballgott wohl erhört und bescherten den Fans der Pumas ein grandioses und sehr eindeutiges Spiel. Weniger glücklich waren wohl die Fans des Taifun Mörsch, die ihre Mannschaft aus dem letzten Halbfinalspiel merklich missten.

Bereits im ersten Viertel konnten die Fans in schwarz gelb jubeln. Benjamin Walz (8‘), bei dem bis zu Letzt die Finalteilnahme unklar war, brachte seine Mannschaft in Führung. Beide Mannschaften spielten stark auf und ließen keine weiteren Lücken in der Abwehr zu.

Diese waren auch nach der Pause nicht weniger stark und so dauert es bis zu dem Treffer von Max Schmitt (26‘) ehe erneut gejubelt werden konnte. In der 30. Minute bekam Patrick Palach die Chance bei einem 11 Meter für einen Anschlusstreffer zu sorgen, doch dieser schoss ungewohnt weit übers Tor. Auch der 11 Meter den die Pumas kurz darauf bekamen, traf Benjamin Walz nur gegen die Latte. Als Max Schmitt in der 35. Minute erneut für Freude in seinen Reihen sorgte, gelang dann Justin Tichatschek (36‘) kurz darauf der Anschlusstreffer. Bevor es in die Halbzeitpause ging, nutzte Benjamin Walz (39‘) die fehlende Abwehr aus und stellte den alten Abstand zum 4:1 wieder her.

In dem darauffolgenden Abschnitt nahm die Partie weiter Fahrt auf, was sich auch in der Anzahl der grünen Karten bemerkbar machte. Kampflos wollte hier keiner vom Platz. Und schon gar nicht sich zu einem unnötigen Abwehrfehler zwingen lassen. Doch Benjamin Walz (49‘) gelang es, die Abwehr auszuspielen und an Schlussmann Sören Gerber vorbei zutreffen. Max Schmitt (55‘) tat es ihm wenig später gleich und traf zum 6:1 Pausenstand.

Im letzten Viertel ließen sich die Pumas die Wurst nicht mehr vom Brot nehmen. Zwar gelang Patrick Palach (64‘) der erste Treffer dieses Abschnitts, aber Max Schmitt (68‘) ließ sich davon nicht beirren und traf erneut. Kurz vor Ende der Partie betrieb Manuel Fitterer (77‘) noch einmal Spielstandkosmetik mit seinem Treffer zum 7:3. Bereits kurz vor Ende des Spiels konnten die Kuppenheimer Fans ihre Freude nicht mehr richtig im Zaum halten. Beim erlösenden Schlusspfiff waren dann alle Emotionen unhaltbar. Auch die Spieler vielen sich vor Freude in die Arme. Während diese sich bei der Siegerehrung von ihren Fans weiter feiern ließen, gab es ein beeindruckendes Feuerwerk.

Diese grandiosen Siege wurden bei der anschließenden Feier im Clubhaus gebührend bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Der MSC Puma bedankt sich auf diesem Wege auch bei den zahlreich mitgereisten Fans ganz herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung, sowie den Damen die an diesem Abend den Clubhausdienst übernommen haben und dafür sorgten, dass keiner verdursten musste. // JJ