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Sonstige Veranstaltungsberichte 2020



Pumas das letzte mal on Tour

 

Das letzte mal vor Saison beginn, ging es am 29. Februar für die Pumas „on Tour“. Nach dem Freundschaftsspiel gegen den MSC Philippsburg machten sich einige Pumas zusammen mit dem 2. Vorstand Ralf Stößer auf den Weg in die Halle des SG Muggensturm/Kuppenheim, wo diese den HSG Freiburg begrüßten. In einem souveränen und schnellen Spiel konnte die Heimmannschaft das Spiel mit 27:18 für sich gewinnen.




Sieger des 20 ab Turnier gekürt

 Das traditionelle 20 ab Turnier ging am vergangenen Freitag, 28. Februar zu ende. In vier heißen Runden an insgesamt 5 Tischen konnten die Teilnehmer die letzten Punkte für den Gesamtsieg ergattern. Schwer machte es besonders Richard Wetzel seinen Konkurrenten und erspielte sich den Tagessieg mit beeindruckenden 115 Punkten. Patrick Altmann konnte mit 131 Punkten den zweiten Platz ergattern. Mit 155 Punkten spielte sich Ursel Heck auf den dritten Platz und verpasste damit nur knapp den Gesamtsieg. Auch Martin Janz, der die Tabelle zwei Runden lang anführte, konnte sich mit seinem 6ten Platz ein paar Punkte sichern. Hierdurch zogen Richard Wetzel und Martin Janz punktgleich und wurden gemeinsam zum Gesamtsieger gekrönt und der Gewinn gerecht aufgeteilt. Von seinen 150 € spendete Martin Janz direkt 50 € in die Jugendkasse. Die Puma Jugend bedankt sich hierfür recht herzlich.

  



Pumas on Tour

 

Die nächste Tour der Pumas stand am Freitag, 07. Februar auf dem Plan. Eine 30-köpfige Gruppe zog es an diesem Tag nach Hügelsheim in die Eisporthalle im Baden-Airpark. Dort begrüßten die Baden Rhinos den EV Ravensburg. In der mit ca. 750 Zuschauern gut gefüllten Halle beteiligten sich die Pumas rege an der Stimmung und feuerten die Jungs der Rhinos lautstark an. Zunächst waren sie nach dem 2. Drittel 0:2 im Rückstand, schafften jedoch bis zum Ende des Spiels den Ausgleich. Der große Jubel kam aber erst beim Penalty Schießen als sie den Siegtreffer zum 3.2 erzielten.



Schon einen Tag später ging es erneut „on Tour“. Diesmal führte es die Pumas in nicht weniger starker Besetzung zur 1. Knöpfle Sitzung des Jahres in die Wörtelhalle. Ehe sie sich versahen waren sie auch schon Teil des Programms und wurden für eine längere Schunkeleinlage auf die Bühne gebeten. Traditionell treten hier die Frauen gegen die Männer an, wobei die Männer dieses Jahr die Nase vorne hatten. Anschließend wurde die Truppe mit einem dreifachen Narri Narro wieder von der Bühne entlassen. Während Moderator und Showmaster Ralf Schulz einen sehr guten Job machte und die Halle immer wieder zum Beben brachte, feierten die Pumas stimmungsfroh bis in die frühen Morgenstunden mit. // JJ 






20 ab Turnier bleibt spannend


Beim MSC Puma Kuppenheim wurden erneut die Karten gemischt. Am vergangenen Freitag, den 31. Januar ging es wieder heiß her beim 20 ab Turnier. An sechs Tischen ging es wieder vier Runden lang darum, so viele Punkte wie möglich nach unten zu kommen. Auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, versuchte natürlich jeder einen möglichst guten Platz und damit wertvolle Punkte für den Gesamtsieg von 300 € zu ergattern. Den ersten Platz belegte dieses Mal Benjamin Walz, dicht gefolgt von Richard Wetzel auf Platz zwei und Nina Stößer auf Platz drei. 

 

Beim Gesamtsieg bleibt es weiter spannend. Trotz, dass Martin Janz sich an diesem Abend keine Punkte sichern konnte, führt er weiter die Tabelle mit 37 Punkten an. Mit 29 Punkten ist Ursel Heck weiter auf Platz 2. Uschi Fütterer hat die Verfolgungsjagd aufgenommen und kämpfte sich auf Platz 3 mit nur einem Punkt weniger. Der Tagessieger Benjamin Walz teilt sich aktuell mit 27 Punkten den vierten Platz mit Jaqueline Janz. Die Entscheidung fällt im vierten und letzten Turnier am 28. Februar. Anmelden könnt ihr euch wie immer ab 19 Uhr vor Ort bei Ursel Heck.

 



Sanierung steht vor Abschluss


Die im November begonnene Sanierung der Dusch- und Umkleideräume ist fast fertiggestellt. Zahlreiche Stunden verbrachten der 2. Vorsitzende Ralf Stößer, Werner Hofmann und Benjamin Walz mit der Planung und Umsetzung des Projektes. Einige Arbeiten wurden an Fachfirmen vergeben, aber vieles wurde auch in Eigenleistung erbracht. Im Zuge der Kellersanierung wurden auch die Außentoiletten renoviert. Bis zum Trainingsauftakt werden die Arbeiten abgeschlossen sein. // HGP




60 Jahre MSC Puma  

Fortsetzung Teil 7

 

Die alte Werkstatt im vorderen Clubhausbereich war in die Jahre gekommen, nicht mehr zeitgemäß und auch zu klein geworden. Verschiedene Varianten wurden bei der Planung in Betracht gezogen. Die einzige sinnvolle Lösung war ein kompletter Neubau. In einer 15-monatigen Bauphase entstand ein rund 110 Quadratmeter großes, modernes und allen Anforderungen entsprechendes Werkstattgebäude mit einem Obergeschoss, in dem Umkleideräume und ein Dusch- und Aufenthaltsbereich für Schiedsrichter untergebracht waren.


Wie schon vieles in der Vergangenheit, wurde auch dieses Mal wieder das meiste in Eigenleistung erbracht. Geplant wurde das Bauwerk von Gerd Staatz, langjähriger aktiver Torwart des Vereins und von Beruf Bauzeichner. Die Maurer- und Betonarbeiten leitete Holger Schmitt, für Heizung, Wasser und Sanitär waren Alfred und Werner Hofmann zuständig. Die Elektroinstallation lag in den Händen von Thomas Schmitt, damals als Elektriker bei der Firma Elektro-Walz beschäftigt, heute Kommissar bei der Polizei. Die Fliesenarbeiten wurden von Franco Bisceglia und Herbert Riedinger ausgeführt, den Anstrich bekam das Gebäude von Günter Fettig. Die Gipserarbeiten führte Ralph Vollmer aus und die Dachkonstruktion fertigte die Firma Holzbau Westermann.


Obwohl so viel in Eigenleistung erbracht wurde, beliefen sich die Baukosten auf rund 132.000 Euro. Die Baumaßnahmen wurden bezuschusst von der Stadt Kuppenheim, dem ADAC und dem Sportbund.


Sportlich reichte es in den beiden Jahren der Bauzeit nur zu den Südmeisterschaften 5 und 6 in Folge. In das Finale zog man erstmals wieder 2004 ein. Allerdings gab es auf dem Platz in Mörsch eine 7:5 Niederlage gegen den MSC Taifun und man musste sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.


Das Clubhaus und die angrenzenden Gebäude wurden zu dieser Zeit noch mit Öl beheizt. Da die Heizung aber schon in die Jahre gekommen war und immer störanfälliger wurde, ab und zu auch mal der Öltank leer war weil vergessen wurde den Ölstand zu kontrollieren, beschloss man 2003 den Anschluss an das städtische Gasnetz. Dies stellte sich aber als kein einfaches Unterfangen heraus, denn der Gasanschluss lag weit außerhalb des Clubhauses.   Fortsetzung folgt! 



60 Jahre MSC Puma

Fortsetzung Teil 6

Die lange Serie des Misserfolges beim Puma endete 1998 mit der Verpflichtung  des russischen Nationalspielers und damaligen Superstars Vladimir Sosnitzki. Erste Kontakte wurden vorher schon von Rolf Burger geknüpft. In seiner Funktion als Nationaltrainer hatte er das junge Talent bei seinen Reisen ins Ausland kennengelernt. Nach eingehenden Diskussionen innerhalb der Verwaltung, fasste man den Entschluss, Kontakt mit Vladimir aufzunehmen. Ein großes Problem war die Sprachbarriere, er sprach kein Wort Deutsch. So reiste er Ende Oktober 1997 mit einem Dolmetscher zu Gesprächen nach Kuppenheim. Schnell war man sich einig, ihn für ein Jahr zu verpflichten. Dass es dann vier erfolgreiche Jahre wurden, konnte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Zunächst mussten viele bürokratische Hürden überwunden werden und nur dank des damaligen Geschäftsführers Roland Nunn wurde es ermöglicht, dass Vladimir zur Motoballsaison 1998 dem MSC Puma zur Verfügung stand. 


Auch im dritten Jahr mit Vladi schwamm man auf der Erfolgswelle. Die Vorrunde wurde schadlos überstanden und man feierte die dritte Südmeisterschaft in Folge. Auch die Viertel-und Halbfinalbegegnungen stellten kein Problem dar. Leverkusen und Malsch wurden regelrecht vom Platz gefegt. Nur beim Finale in Seelze/Hannover gegen den MSC Taifun Mörsch, geriet der Puma-Motor ins Stottern und es gab eine unerwartete klare 3:0 Niederlage. 


Unbeirrt davon ging es in die Saison 2001. Es sollte die Letzte für Vladimir im Puma -Trikot werden. Fast schon selbstverständlich die vierte Südmeisterschaft in Folge. Das Finale schon vor Augen, scheiterte man im Halbfinale am MSC Ubstadt-Weiher. Was war geschehen? Nach einer komfortablen 9:4 Führung beim Hinspiel in Kuppenheim, hatten Frank und Holger Schmitt ihre Zügel nicht im Griff und mussten mit der Roten Karte vom Platz. Diesen Verlust konnten die kurzfristig reaktivierten und ehemaligen Spieler Peter Benz und Roger Gößwein, die ihre Karrieren schon beendet hatten, bei Weitem nicht ausgleichen. Und so kam wie es kommen musste, es gab eine herbe 7:2 Niederlage beim Rückspiel in Ubstadt und am Ende fehlte nur ein Tor zum Einzug ins Finale im eigenen Stadion. Aus dem geplanten einem Jahr waren zwischenzeitlich vier Jahre mit Vladimir geworden. Für ein weiteres Jahr wollte man ihn nochmals binden, jedoch bekam er von seinem Heimatverein ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Von Seiten des MSC Puma wollte man ihm keine Steine in den Weg legen und so endete die Ära Vladimir ein Jahr früher als geplant. 


Zwischenzeitlich waren die Brüder Frank, Thomas und Holger Schmitt durch Lehrmeister Vladimir zu Spitzenspielern gereift und wurden nach seinem Weggang für die nächsten zehn Jahre zu tragenden Säulen des Vereins.     


Fortsetzung folgt!


60 Jahre MSC Puma

4. Fortsetzung

Auch wenn die folgenden Jahre nicht immer die gewünschten sportlichen Erfolge brachten, wurden immer wieder richtungsweisende Entscheidungen getroffen und verwirklicht. Als 1988 das Gelände um den Motoballplatz neu erschlossen wurde, konnte man ein Jahr später an das städtische Abwassernetz angeschlossen werden. Allerdings erforderte dies den Einsatz eines Hebewerkes, um den Höhenunterschied zu überwinden. Das Clubhaus wurde 1991 im Innenbereich neu gestaltet. Ein neuer Thekenbereich mit gemütlicher Sitzecke wurde eingebaut, die Küche wurde mit modernen Geräten aus Edelstahl ausgestattet und die Toiletten wurden erneuert.   Im gleichen Jahr gab es nochmals eine Reise nach Russland. Spiele im Kaukasus, in der Ukraine und im Großraum Moskau hinterließen auch diesmal bleibende Eindrücke und Erinnerungen. Durch den Fall der Mauer wurden ab 1993 die Motoballclubs aus Jarmen, Halle und Malchin in die Motoballgruppe Nord mit eingegliedert. Die anderen Vereine der ehemaligen DDR überlebten den Fall der Mauer nicht und wurden aufgelöst. Wie schon erwähnt, findet seit 1964 das Motorsportfest über Pfingsten statt. Allerdings war es immer mühsam, auf dem unbefestigten Platz vor dem Clubhaus das Zelt aufzustellen. Der Zeltmeister musste immer erst die Position der Befestigungsplatten ausmessen. Danach folgte die schweißtreibende Arbeit des Einschlagens der Zeltnägel. Es dauerte fast einen ganzen Tag, bis das Zelt aufgestellt war. Auch das Laufen auf dem Kiesboden war vor allem für die Bedienungen nicht sehr angenehm. Es wurde deshalb beschlossen, den Festplatz neu zu gestalten.  


 

Unter Planung und Leitung von Richard Wetzel wurden für die Zeltverankerungen Fundamente betoniert und an die Versorgungsstände  Pressluft, Kalt-, Warm- und Abwasserleitungen gelegt. Anschließend wurde der Platz mit H-Steinen befestigt. Der Zeltaufbau konnte dadurch zeitmäßig deutlich mehr als halbiert werden und hatte nun durch das Verschrauben am Boden einen sicheren Stand. Obwohl der Motoballplatz seit 1975 immer wieder aufgefüllt und planiert wurde, war die Oberfläche aufgebraucht und es gab fast nur noch Staub oder Schlammschlachten. Um Abhilfe zu schaffen, gab es nur eine Möglichkeit, ein neuer Belag. Doch was hatte man für Möglichkeiten? Welche Alternative gab es zum Mineralbeton? Durch die Tourneen in die Sowjetunion, hatten Spieler und Verantwortliche schon mehrmals Bekanntschaft mit den dort gängigen Asphaltplätzen gemacht. Unter Einbezug der Spieler entschied man sich für diese im Westen gänzlich unbekannte Variante. Viele standen der Entscheidung für den Asphaltbelag ziemlich argwöhnisch gegenüber. Die Planung und Organisation übernahm der langjährige Aktive, doch zwischenzeitlich leider verstorbene, Joachim Knosala. Die Durchführung vor Ort leitete Richard Wetzel. In nur vier Monaten Bauzeit entstand ein neues Stadion wohlgemerkt, bis auf die Asphaltierung, alles in Eigenleistung. 


 Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine neue Oberflächenentwässerung an das Kanalnetz angeschlossen. 


Am 25./26.10.1997 wurde das nunmehr modernste Motoballstadion mit einem Turnier eingeweiht. Fortsetzung folgt!



60 Jahre MSC Puma 

3. Fortsetzung 

Nach intensiver Suche wurde man fündig und erwarb von einem Offenburger Autoverleih einen Mercedes Transporter. Er entsprach allerdings noch nicht ganz den Anforderungen. Deshalb wurde er unter Anleitung von Rolf Burger aufwändig umgebaut und erhielt eine zweite Sitzreihe. Somit konnten sieben Mann mit zu den Spielen fahren. Auch die graue Farbe musste weichen. In tagelanger Arbeit wurde er komplett abgeschliffen und in „Puma-gelb“ lackiert. So hergerichtet, versah er viele Jahr und viele tausend Kilometer immer zuverlässig seinen Dienst. Mit ihm wurden Spielorte von Südfrankreich bis nach Russland bereist.  Einige Tage nach dem verlorenen Finale, in dem man gegen den MSC Taifun Mörsch in Philippsburg 6:3 unterlag, startete der MSC Puma seine große Reise in die Sowjetunion. Am 08. Oktober 1988 hob um 13:00 Uhr eine Aeroflot Maschine am Frankfurter Flughafen Richtung Moskau ab. Mit an Bord eine Zwanzigköpfige Delegation des MSC Puma Kuppenheim.



Der Puma-LKW mit den Motorrädern hatte sich schon vorher auf dem Landweg Richtung Moskau in Bewegung gesetzt. Nach der Landung    und einer aufwändigen Passkontrolle, damals war die Reise hinter den „Eisernen Vorhang“ noch etwas problematischer, ging es mit dem Bus ins 60 km entfernte Vidnoe. Die Unterbringung erfolgte in einem Arbeiter-Erholungsheim. Nach dem Besuch des Moskauer Staatszirkus, der Besichtigung des Roten Platzes, dem Lenin Mausoleum und einem ersten verlorenen Spiel gegen Metalurg Vidnoe, stand als nächstes Ziel Palanga im Baltikum auf dem Programm. 


Ein Erholungsheim für Seeleute mit Blick auf die Ostsee diente eine Woche als Unterkunft. Drei verlorene Spiele beim litauischen Club Kretinga, zahlreiche Besichtigungen und unvergessliche Abende blieben in Erinnerung. 



Die letzte Station war die Ukraine. Mit dem Flugzeug ging es von der litauischen Hauptstadt Vilnius nach Kiew und von dort in einer unsäglichen, nicht zu beschreibenden Busreise, nach Kamjanez-Podelski. Die große Gastfreundlichkeit und weitere drei verlorene Spiele hinterließen auch hier bleibende Erinnerungen. Beim Rückflug am 23. Oktober von Moskau nach München lag beim Start schon der erste Schnee auf der Landebahn. Diese Reise sollte aber nicht die letzte nach Russland gewesen sein. Fortsetzung folgt.




60 Jahre MSC Puma

2. Fortsetzung

Den Entschluss zur Neugestaltung des Motoballplatzes fasste man im Jahr 1975. 


Unter der Leitung des Bauunternehmers und 1. Vorsitzenden Bernhard Westermann ('73 bis '77) wurde in einer viermonatigen Bauzeit der Platz neu gestaltet. Das Gelände war bisher kaum mehr als ein eingeebnetes Ackerland. Mit Hilfe der französischen Pioniereinheiten wurde dieses mit Grobschotter aufgefüllt und mit Mineralbeton verdichtet. Rund um den Platz wurde eine Dränagenleitung gezogen und eine vollautomatische Beregnungsanlage gegen die Staubentwicklung eingebaut. Die Stadt Kuppenheim unterstützte das Projekt mit einem Zuschuss von 30.000 DM.



Von nun an herrschten wesentlich bessere Trainingsbedingungen und eine neue Spielergeneration brachte den Erfolg  wieder nach Kuppenheim zurück. Im Wiederholungsspiel unterlag man dem MSC Comet in Durmersheim 1977 mit 2:0 und wurde Vizemeister. Im folgenden Jahr, genau 10 Jahre nach der ersten Meisterschaft, bekam man im heimischen Stadion die Revange. Im heißumkämpften Finale sicherte man sich den zweiten Deutschen Meistertitel mit einem 3:2 Sieg. Die Jahre von 1977 bis 1988 waren unter Trainer Willi Wetzel ('77 bis '83) und Werner Hofmann ('84 bis '94) mit die erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte. Einen wesentlichen Anteil daran hatte Rolf Burger. Er kam 1981 nach Kuppenheim und holte gleich in seinem ersten Jahr im Trikot der Pumas die dritte Deutsche Meisterschaft gegen seinen ehemaligen Verein Comet Durmersheim nach Kuppenheim. Bis 1992 hat er in 245 Spielen 358 Tore für den MSC Puma erzielt. Im gleichen Zeitraum war er auch Stammspieler der Nationalmannschaft. Er wurde in seiner Ära mit dem MSC Puma zweimal Deutscher Meister ('81, '84) und dreimal Vizemeister('83, '85, '88).


Doch auch außerhalb der sportlichen Aktivitäten war man ständig aktiv und bestrebt, die Anlage immer mehr zu einem modernen Stadion auszubauen. So wurden im Jahr '82 die Stehstufen errichtet und bereits ein Jahr später folgte die Erweiterung des Clubhauses mit einem Balkon und dem Bau der Außentoiletten.


Nach dem 6:2 Sieg gegen den MSC Pattensen 1984 in Malsch und damit dem vierten Deutschen Meistertitel folgte ein Jahr später das nächste große Projekt. Rund 180.000 DM wurden unter der Leitung von Bernhard Westermann in den Neubau einer LKW Garage mit Hausmeisterwohnung investiert. Die meisten Arbeiten des Projektes wurden dabei in Eigenleistung erbracht. Die Dachkonstruktion und die Ziegel für den Neubau wurden von Edwin Westermann gesponsert.



60 Jahre MSC Puma

 

1. Fortsetzung


Die ersten Jahre waren für die junge Mannschaft eine sehr schwierige Zeit. Keiner der Spieler hatte Motoballerfahrung. Und damals war es wie heute, man lernt das Motoballspiel nicht gerade mal ebenso. Erschwerend kam hinzu, dass die ausgedienten und für den Motoball umgebauten Straßenmaschinen sehr reparaturanfällig waren. So dauerte es bis ins Jahr 1967 ehe sich der erste größere Erfolg einstellte. Man schaffte den Einzug ins Pokal-Finale. Ein Jahr später dann der Höhepunkt in der jungen Vereinsgeschichte. Sensationell besiegte man beim Endspiel in Malsch den haushohen Favorit MSC Taifun Mörsch mit 4:2 Toren.        







Beim Empfang in Kuppenheim wurde die Mannschaft in einem Triumphzug vom Musikverein ins damalige Vereinslokal am Bahnhof geleitet. Der Meistermannschaft Richard Wetzel, Kurt May, Eberhard Hofmann, Franco Bisceglia, Martin Thurn, Eugen Ulrich mit den Mechanikern Eugen Mayer, Hans Vollmer und ihrem Trainer Anton Hänel blieb nicht viel Zeit zum Feiern. Schon am nächsten Tag war der erste Spatenstich für das heutige Clubhaus. Dieses wurde, wohlgemerkt alles in Eigenarbeit, in 2,5 jähriger Bauzeit fertiggestellt. Der damalige Vorsitzende Erich Hildenbrand ('65 bis '71), konnte zur Einweihung am 02. Januar 1971 Bürgermeister Alfred Bachhofer mit Gattin, Altbürgermeister Adolf Walz, Direktor Edwin Schäfer von der Bezirkssparkasse Kuppenheim und mehrere Stadträte als Ehrengäste begrüßen.


 Das Clubhaus wurde zu diesem Zeitpunkt noch behelfsmäßig mit Strom und Wasser versorgt. Ende 1971 wurde in Eigenarbeit ein Graben vom Clubhaus bis zum ehemaligen französischen Kohlelager gezogen und auf eigene Kosten Wasser und Stromleitungen verlegt.  




 Von nun an blühte das Vereinsleben in den eigenen Räumen erst richtig auf. Die erste größere Reise ins Ausland, führte den MSC Puma 1973 in die Sowjetunion. Riesige mit bis zu 30.000 Zuschauern voll besetzte Stadien in der Ukraine (Poltawa, Woznesensk, Schachtursk, Donezk und Nowa Kachowka) hinterließen unvergessliche Erlebnisse und Erinnerungen. Doch schon bald sollte ein neues großes Projekt beim Puma anstehen. Freut euch auf die Fortsetzung nächste Woche. 


60 Jahre MSC Puma

Eigentlich sollte es ein großartiges Jahr werden! Ein Jahr mit vielen Events, drei Titelverteidigungen, 925 Jahre Kuppenheim und 60 Jahre MSC Puma. Doch alle Planungen und Vorbereitungen sind nun der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Auch wenn wir es nicht großartig feiern können, wollen wir hier trotzdem Einiges von der Erfolgsgeschichte und der Historie des MSC Puma berichten. Die Daten und Infos wurden von Roland Nunn zur Verfügung gestellt! Hierfür herzlichen Dank. 

Alles begann im Café Palette in Bischweier. Die Älteren werden sich noch daran erinnern, dass dies ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt war. Am 16 Oktober 1960 hatten dort Walter Zäpfel, Richard Wetzel und Jürgen Ziegler zu einer Interessenversammlung eingeladen, um in Kuppenheim einen Motorsportclub zu gründen, mit dem Ziel Motoball zu spielen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Walter Zäpfel gewählt, 2. Vorsitzender wurde Egon Wolf und Schatzmeister Richard Wetzel. 

Der MSC Puma war ins Leben gerufen!  







Im Gasthaus „Zur Linde“ in Kuppenheim fand am 29. Januar 1961 die Gründungsversammlung statt. Jürgen Ziegler wurde von der Versammlung zum 1. Vorsitzenden, Alfred Hofmann zum 2. Vorsitzenden und Richard Wetzel zum Schatzmeister gewählt. Die ersten vier Motoballmaschinen wurden vom Karlsruher Motorsportclub erworben.

 
   Nun galt es ein geeignetes Gelände zu finden. Verhandlungen mit der Stadt Kuppenheim führten zum Erfolg. Die Stadt überlies dem jungen Motoballclub ein wildes Wald- und Wiesengelände am heutigen Standort. Französischen Pioniereinheiten aus Rastatt und zahlreichen Mitgliedern gelang es, innerhalb kürzester Zeit, das Gelände einzuebnen und bespielbar zu machen.






Am 20. Mai 1962 fand dann das erste Motoballspiel gegen den MSC Philippsburg auf dem neuen Platz statt, welches glatt mit 6:0 verloren wurde. Das größte Problem war damals die finanzielle Situation des Vereins. Deshalb mussten die Spieler die Reparaturen der umgebauten und anfälligen Straßenmaschinen aus eigener Tasche bezahlen. Um die finanzielle Lage zu verbessern, entschloss man sich 1963 zu einem mehrtägigen Motorsportfest. Dieses wird auch heute traditionell über die Pfingstfeiertage gefeiert. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die damaligen Altennachmittage, die in Verbindung mit dem Roten Kreuz veranstaltet wurden. Betagte Kuppenheimer Bürger wurden von den Pumas in ihren PKWs zu beliebten Ausflugzielen gefahren und am Abend zum Abschluss in eine Gaststätte eingeladen.    
   Fortsetzung folgt!    

  

Hans-Georg Prestenbach im Amt bestätigt

Wie in jedem Jahr, fand am 06. Januar die Jahreshauptversammlung des MSC Puma Kuppenheim statt. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Hans-Georg Prestenbach wurde die Stimmliste festgestellt. Anschließend wurde den verstorbenen Mitgliedern Harry Ludwig, Jürgen Alm und German Hertweck gedacht. In seinem anschließenden Bericht begrüßte er zunächst die Neumitglieder. Danach ließ er das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte Revue passieren. Der MSC Puma Kuppenheim gewann alle möglichen Titel. ADAC Pokalsieger, Südmeister, Deutscher Meister und das dritte mal hintereinander dmsj-Jugendmeister. Besonders hervorgehoben hat er zudem den Abschliff des Platzes. Dies war notwendig, da sich der Verschleiß insbesondere an Reifen und Bällen immens erhöhte. Der Dank galt hier Rolf Burger. Da die beauftrage Firma vor 2021 keine Termine zu vergeben hatte, organisierte Burger kurzerhand eine Abschleifmaschine und schliff den Platz 6 Wochen lang mühsam ab. Hans-Georg Prestenbach berichtete auch vom Beschluss, die Dusch- und Umkleideräume im Keller zu sanieren. In diesem Zuge will man auch die Außentoiletten sanieren. Die geplanten Arbeiten finden im aktuellen Jahr statt und sollen bis zum Beginn der Meisterschaftsrunde abgeschlossen sein. Federführend sind hier Ralf Stößer, Werner Hofmann und Benjamin Walz. 

Dem Bericht folgte die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Die Ehrennadel in Bronze erhielten für 10 Jahre Mitgliedschaft Daniel Altmann, Robin Heise, Schmitt Lasse Christopher Pistel und Sven Schmidt. Bereits 25 Jahre vereinstreu sind Jaqueline Janz, Oliver Knabe, Sabine Meisch und Hans-Jörg Wetzel. Neben einem Präsent Korb erhielten diese die silberne Ehrennadel. Für 50 Jahre wurden Hans Gihr, Paul Haas und Hans Holfelder geehrt. Hierfür bekamen sie die goldene Ehrennadel, einen Ehrenteller und sind fortan Ehrenmitglieder des Vereins. 

Der Ehrung folgten die Sportberichte von Sportleiter Markus Dieringer sowie Jugendleiterin Diana Anselm. Nachdem Markus Dieringer auf das erfolgreiche Jahr zurück blickte und kurz auf die Tor- und Kartenstatistik einging, wurde erneut Benjamin Walz mit 77 Toren zum Schützenkönig gekrönt. Außerdem erhielt er für das Erreichen von 750 geschossenen Toren einen Pokal. Auch die ADAC Sportabzeichen wurden verliehen. Nico Benz erhielt das Sportabzeichen in Bronze, Jannis Schmitt und Markus Völkl bekamen bereits das Silberne Abzeichen verliehen. Warten muss auf sein goldenes Sportabzeichen Dominik Mückenhausen, der gesondert bei der Motorsportgala ausgezeichnet wird. Nachdem Diana Anselm auf das ebenfalls erfolgreiche Jahr der Jugend zurück blickte, wurde Nico Benz zum Torschützenkönig gekrönt. Diesem gelang sogar deutschlandweit die meisten Tore in der Jugendliga zu schießen. 

Anschließend verlas Jutta Prestenbach den Bericht des Sportleiters Touristik in dem über die Aktivitäten außerhalb des Sportbetriebes informiert wurde. Unter anderem fanden die von Ursula Heck organisierten 20 ab Turniere, das Pfingstfest, das Opeltreffen des OSC Baden, der Unimogteilemarkt und das seit Jahren etablierte Fahrradturnier statt. Unter dem Motto „Puma's on Tour“ organisierte Ralf Stößer erstmals verschiedene Ausflüge für die Pumas. Unter anderem standen Besuche beim KSC, den Baden Rhinos, der Adler Mannheim und der Knöpfle Fasent auf dem Programm. Auch für das laufende Jahr ist wieder einiges im Bereich Touristik geplant. Neben der Meisterschaftsfeier und dem Fischessen am Karfreitag wird der Verein auch an zwei Jubiläumsveranstaltungen der Stadt Kuppenheim dabei sein. Für solche Veranstaltungen bedarf es natürlich auch Helfern, weshalb sich der Verein über jeden Freiwilligen freut. 

Ehe der Bericht des Schatzmeisters folgte wurden im Anschluss einige Mitglieder für besondere Aktivitäten geehrt. Dem Bericht des Schatzmeisters, den Patrick Altmann in Vertretung übernahm, folgte ein Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Nachdem Holger Schmitt mit seinem Bericht über die Rechnungsprüfung, den Bericht von Schatzmeister Willi Kray abrundete, folgte die Entlastung der Vorstandschaft. 

Den Berichten folgten nach einer kurzen Pause die Neuwahlen. Zunächst wurde Hans-Georg Prestenbach als 1. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt. Für den ausgeschiedenen Willi Kray wurde Jasmin Schmider als neue Schatzmeisterin gewählt. Der Posten des Sportleiters Motoball bleibt weiterhin in den bewährten Händen von Markus Dieringer. Auch der Beisitzer Patrick Altmann bleibt weiterhin in der Vorstandschaft. Für die ausgeschiedenen Torsten Kempf, Peter Benz sowie der neuen Schatzmeisterin Jasmin Schmider mussten anschließend neue Beisitzer gewählt werden. Die neuzuwählenden Beisitzerposten verteilen sich nunmehr auf Frank Batz, Rico Cujiko, Philipp Ehret und Max Schmitt.Auch das Amt der Platzhauptkassiererin bleibt mit Ursula Heck in alt bewährten Händen. Weiterhin unterstützt wird Ursula Heck durch Konrad Schulz. Auch Pressewart Jaqueline Janz und die Rechnungsprüfer Holger Schmitt, Stefan Pfumpfel und Vanessa Klein wurden in Ihren Ämtern bestätigt. 

Nachdem die anwesenden Mitglieder die Möglichkeit bekamen, Anträge zu stellen, wurde die Versammlung offiziell beendet und die Mitglieder und Gäste zum Verweilen eingeladen, wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde.


Pumas stießen auf Neujahr an

Beim traditionellen Glühweinabend mit Neujahrsfeuer, stießen die Pumas am Samstag, den 04. Januar auf das neue Jahr an. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung und wurden mit einem großen Feuer begrüßt. Trotz der etwas zu warmen Temperaturen ließen sie sich ihren Glühwein an den Stehtischen schmecken und saßen gemütlich in der Werkstatt zusammen um sich zu stärken. Der MSC Puma Kuppenheim bedankt sich rechtherzlich für die Holzspenden und bei den Helfern, die die Speisen zubereitet haben. // JJ